Bergerac

Alte Mauern und neue Sorten

Während mehreren Jahrzehnten arbeitete Luc de Conti unermüdlich am Ruf der Appellation Bergerac. Er machte es allen seinen Winzerkollegen vor: Die Kombination von verringerten Erträgen, Kellerhygiene und gekonntem Eichenausbau einerseits, aber vor allem auch die Entscheidung, im Rebberg keine Gifte mehr zu verwenden, seine Böden wieder zum Leben zu erwecken, hat die Qualität seiner Weine stetig entscheidend verbessert. Er hat Ausgleichsflächen für Nützlinge geschaffen, an biodynamischen Methoden getüftelt, um seine Reben zu stärken. Beharrlich, ja fast versessen beobachtete er akribisch und traf die richtigen Entscheidungen. Der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Luc de Conti war die Lokomotive einer aufstrebenden Appellation, die ohne seine Innovationen im Europäischen Rebenmeer versunken wäre. Während er sich nun in Rente ganz den Trüffeln hingibt, kümmern sich seine beiden Kinder Gilles und Margaux um das Weiterleben des Châteaus in den alten Mauern und Rebbergen. Auch sie führen die Experimentierfreudigkeit fort, unter anderem mit dem erfolgreichen Anbau von Savagnin. Wir sind gespannt, wie die Geschichte weitergeht...
Tour des Gendres
x